Die 5 besten Bücher rund um Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung ist aus meiner Sicht die Disziplin, die am meisten unterschätzt wird. Wenn man erst einmal die vielen Facetten kennenlernt, die die Persönlichkeitsentwicklung bietet, dann wundert man sich:

Warum hab ich davon noch nix in der Schule gehört?

Aber wir wollen uns in diesem Beitrag nicht um die Schule kümmern, sondern um die 5 besten Bücher rund um die Persönlichkeitsentwicklung.

Die 5 besten Bücher rund um das Thema „Persönlichkeitsentwicklung“

1. The 7 Habits of Highly Effective People: Powerful Lessons in Personal Change By Stephen R. Covey

Kurzzusammenfassung:

The Power Of Habit hilft dir zu verstehen, warum Gewohnheiten im Zentrum von so ziemlich allem stehen, was du tust, wie du sie ändern kannst und welche Auswirkungen das auf dein Leben, Business und Beziehungen haben kann.

Stephen Covey führt diese Liste zurecht an.

Seit nun mehr als 25 Jahren hilft diese Buch seinen Lesern dabei, effizienter zu werden. 1989, da war ich gerade mal 3 Jahre jung, veröffentlichte Covey dieses Buch in dem er die Gewohnheiten & Gepflogenheiten (in englisch „Habits“) der erfolgreichsten Personen in 7 Kategorien herunterbricht.

Covey gibt sich besonders Mühe, die 7 Habits so einfach wie möglich zu gestalten, damit jedermann sie anwenden kann.

Die 7 Habits, die Covey in seinem Buch anspricht, sind:

  1. Sei pro-aktiv
  2. Beginne immer mit dem Ende im Kopf
  3. Mach die ersten Dinge zuerst
  4. Denke „win-win“
  5. Versuche zuerst zu verstehen, um dann Verständnis zu erlangen
  6. Bilde Synergien
  7. Schärfe deine Säge

Diese 7 Habits geben dem Leser die Fähigkeiten, um Selbtsverwirklichung zu erlangen und um hoch effizient darin zu werden, mit anderen zu arbeiten.

Meinungen der Redaktion: Ein MUSS für jeden, der sich ernsthaft mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen möchte.

2. The Power of Habit: Why we do what we do and how to change von Charles Duhigg

 

Kurzzusammenfassung:

The Power Of Habit hilft dir zu verstehen, warum Gewohnheiten im Zentrum von so ziemlich allem stehen, was du tust, wie du sie ändern kannst und welche Auswirkungen das auf dein Leben, Business und Beziehungen haben kann.

The Power of Habit schaut hinter die psychologischen Prozesse hinter den Gewohnheiten, die unsere täglichen Routinen formieren. Sehr spannend finde ich die Diskussion darüber, wie unsere täglichen Gewohnheiten unbewusst tief von unserem Gehirn verwurzelt sind und weshalb es deshalb so schwer fällt, mit unschönen Gewohnheiten wie dem Rauchen aufzuhören.

Kern seines Buches ist der sog. Habit Loop, in dem beschrieben wird, dass eine Gewohnheit immer aus 3 Bausteinen besteht:

  1. Cue: Irgendein Trigger löst in dir aus, dass du jetzt in den Gewohnheitsmodus wechseln solltest.
  2. Routine: Die Routine folgt auf den Trigger und führt zu einer (vor-)definierten Handlung, das kann eine emotionale, mentale oder physische Handlung sein.
  3. Reward: Ein positiver Stimulus, der sagt, dass die Gewohnheit gut funktioniert hat und dass sie beibehalten werden sollte

Und genau darin liegt die Macht: Wenn man erkennt, dass dieser Loop immer wieder abläuft und dass bestimmte Routinen (bspw. Rauchen) immer von einem bestimmten Trigger ausgelöst werden (bspw. „Mahlzeit zu sich genommen“), dann kann man an diesen Triggern arbeiten und neue Routinen entwickeln, die dann bewusst mit Rewards (Bestätigungen) verstärkt werden.

3. The Power of Now von Eckart Tolle:

Kurzzusammenfassung:

The Power Of Now steht dafür, dass jeder einzelne Moment, an dem du dich über die Zukunft oder die Vergangenheit ärgerst, ein verschenkter Moment ist und zeigt anwendbare Strategien, wie wir im Hier und Jetzt leben können.

Eckart Tolle hat sein eigenes Leben gemeistert. Zunächst geplagt von Depressionen hat er sich eines Abends gefragt, was eigentlich das Problem sei, das sein Leben so untragbar macht. Und das Ergebnis war immer: „Ich“.

Die Verarbeitung dieser Gedanken & die Veränderungen daraus hat sein Umfeld stark wundern lassen & so wurden vermehrt Fragen gestellt, auf die Eckart Tolle antwortete. Später schrieb er dann das Buch, das u.a. auch von Oprah Winfrey empfohlen wurde und siehe da – der Erfolg war ihm gesichert.

Seine 3 wichtigsten Lektionen:

Lektion 1: Das ganze Leben ist eine Serie von Momenten, die im Hier und Jetzt passieren

Man kennt es von sich selbst: Man wacht morgens 15 Minuten später auf und das erste, woran man denkt, ist „shit, ich bin zu spät aufgewacht“, ziemlich dicht gefolgt von „Leck mich, ich kann die Spülmaschine nicht ausräumen und wird sicher wieder Diskussionen mit meiner Frau haben, aber ich will auf keinen Fall zu spät zur Arbeit kommen, sonst motzt mich der Chef gleich wieder an“.

Bedauern & Angst sind die beiden größten und unnötigsten Gefühle, die uns so manchen Tag verderben können.

Tolle sagt in seinem Buch, dass es nur eine Zeit gibt, die wichtig ist: Das Hier und Jetzt.

Und das macht auch Sinn: Alles, was du hörst, siehst und fühlst geschieht im Hier und Jetzt!

Die Vergangenheit wird also verstanden als die Summe der abgelaufenen „Jetzt“-Momente & die Zukunft ist demnach nur der Ausblick auf anstehende „Jetzt-„-Momente.

Von daher ist es absolut sinnlos, sich bspw. darüber zu ärgern, dass man am Wochenende nicht die Präsentation vorbereitet hat, die man nächste Woche Freitag halten muss (Prokrastinations-Vorwurf) oder Angst vor der Präsentation selbst zu haben die ganze Woche über (Angst-Bremse).

Lektion #2: Jeder Schmerz, den du fühlst, kommt von daher dass du dich gegen Dinge wehrst, die du eh nicht verändern kannst.

Stoizismus ist schon ziemlich spannend muss ich zugeben. Allgemein folgt der Stoizismus der Idee, dass der einzige Schmerz, den du wirklich spüren kannst, der ist, den du dir selbst erstellst.

Eckart Tolle wird dem sicherlich zustimmen, denn auch er argumentiert so, dass Schmerz nichts anderes ist als das Ergebnis deines Kampfes gegen Dinge, die du eh nicht ändern kannst. Wie oben genannt denken wir häufig über die Zukunft oder die Vergangenheit nach, obwohl wir schlicht und einfach immer nur im hier und jetzt leben.

Es gibt schlichtweg keine Hebel, um das Vergangene oder die Zukunft zu ändern. Punkt. Aus.

Dennoch versuchen wir die Lücken zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schließen, was häufig im Hier und Jetzt dann als Schmerz aufkommt, sei es nun psychologischer oder physischer Schmerz.

Beispiel:

Wenn du traurig bist, dann wirst du in der Regel weniger rational denken. Das führt häufig dazu, dass du neue Situation ebenfalls traurig bewertest und zack – mehr Schmerz. Aber im Endeffekt läuft das alles nur in deinem Kopf ab!

Lektion #3: Du kannst dich selbst vom Schmerz befreien, in dem du deine Gedanken verfolgst, nicht jedoch bewertest!

Wie wird man diesen Schmerz also los? Tolle hat hier 2 Vorschläge:

  • Frage dich immer wieder: Was wird mein nächste Gedanke sein?
  • Hör auf deine Gedanken und deine Antriebe

Die erste Strategie kommt tatsächlich aus der Physik und nennt sich „Quanten Zeno Effekt„. Im Prinzip sagt dieser Effekt, dass jedes System eingefroren werden kann, in dem man es konstant überwacht. Wenn du dir also diese Frage immer und immer wieder stellst, dann wirst du den eigentlich nächsten Gedanken verschieben und dir somit mehr Zeit geben zu realisieren, wie viel Zeit wir eigentlich auf Autopilot verbringen. Auf diese Art und Weise kannst du deine Gewohnheit unterbrechen und dich demzufolge davon loslösen.

Die 2. Methode zielt darauf ab, dass du auf deinen Körper achtest und die durchgängigen, nörgelnden Gedanken in deinem Kopf einfach akzeptierst. Das nächste Mal, wenn du zu spät aufwachst & dein Kopf zu dir sagt „du hättest es besser machen sollen, jetzt musst du dich beeilen“, dann amch es einfach nicht. Bemerke es, akzeptiere es, lass es da sein aber hör einfach nicht auf den Ratschlag.

Ich kann aus eigener Erfahrung eine grandiose App, die „Headspace-App“ empfehlen. Diese schafft es in kürzerer Zeit, dir das Thema Meditation näherzubringen. Ausprobieren kannst du das Ganze ganz einfach mit einem 10-tägigen, kostenlosen Kurs. Danach kann es kostenpflichtig werden (muss es aber nicht, die Entscheidung bleibt bei dir, kein verstecktes Abo. Einziges Manko: Der Speaker spricht nur englisch :-))

4. Think and Grow rich von Napoleon Hill

Kurzzusammenfassung:

Als eine Art „Ziehsohn von Andrew Carnegie war es Napoleon Hills Aufgabe, die 500 Reichsten seiner Zeit zu interviewen zu deren Erfolgsgeheimnisse. Dabei haben sich 13 Erfolgsprinzipien herausgestellt, die Napoleon Hill in seinem Buch vorstellt.

Schritt 1: Brennendes Verlangen: Es gilt als das allerwichtigste, deshalb steht es auch ganz bewusst an Position 1.

Wir können unsere Ziele nur dann erreichen, wenn wir ein wirklich brennendes Verlangen für ein Ziel entwickeln. Thomas Edison konnte von seinem Vorhaben, elektrisches Licht zu entwickeln, selbst nach 10.000 fehlgeschlagenen Experimenten, nicht abbringen lassen.

Schritt 2: Zielsetzung und detaillierte Planung sind die Basis jedes Vorhabens

Bevor wir unseren Träumen hinterherjagen, sollten wir unsere Ziele so genau wie möglich definieren. Beispielsweise sollten wir bei Fitness-Zielen ein genaues Bild vor Augen haben, wie das Ergebnis unserer Reise (also dein fitter Körper) aussehen soll – wie viel Gewicht? wie viel Körperfett?

Neben dem „was“ solltest du dir auch über das „wann“ im Klaren sein. Frank Albers hat auf seinem Blog eine super Beschreibung, wie smarte Ziele definiert werden können.

Du kennst dein „was“ und dein „wann“, jetzt heißt es: Plan schmieden (wobei dir Schritt 3 ebenfalls helfen wird):

Schritt 3: Glaube an dich

Ausnahmslos alle erfolgreichen Menschen verbindet, dass sie einen starken Glauben in sich selbst haben. Das wohl beeindruckendste Beispiel, was der Glaube an sich selbst ausmachen kann, zeigt Mahatma Gandhi. Ohne auf Mächte wie Militär oder Geld zurückgreifen zu können, konnte er sein Land gegen die britische Kolonie in die Freiheit führen. Alles, wovon er sich bediente, war sein Glaube an sich selbst, dass er die Menschen in seinem Land davon überzeugen konnte, für ihre Ziele zu stehen.

Schritt 4: Nutze die Macht der Autosuggestion

Der unbändige Glaube (wie in Schritt 4 ausgewiesen) fällt nicht zwingend vom Himmel. Man kann den Glauben an sich selbst entwickeln und manifestieren mit Hilfe der Autosuggestion.

Die Autosuggestion beschreibt den Weg, wie du dich selbst beeinflusst, in dem du an ganz spezielle Gedanken und Ideen – bewusst – denkst.

Das Ziel der Autosuggestion sollte es sein, deine Ziele und Wünsche in deinem Unterbewusstsein zu verankern, so dass es deine Gedanken und Handlungen darauf ausrichtet, diese zu erreichen.

Schritt 5: Das richtige Wissen ist Macht!

Vergiss die Schule. Was du dort beigebracht bekommst, wird dir später nicht helfen. In der Schule schon mal was von ETFs wie dem MSCI World gehört? Nein, aber sicher von ner Lebensversicherung…

Wir leben in einer Zeit, wo Wissen überall und für jeden zugänglich ist. Sei also immer wissenshungrig und nutze die Möglichkeiten, im Leben kontinuierlich zu lernen.

Schritt 6: Imagination

Jeder Erfolgsgeschichte beginnt mit einer Idee. Und hinter jeder Idee steckt eine Vorstellung, die im Prinzip das Ergebnis eines Arbeitsprozesses unseres Gehirns ist in dem unsere Träume in Ideen und unsere Ideen in Realität transformiert werden.

Imagination kann auf 2 Wege erreicht werden:

  1. Die kreative Imagination
  2. Die synthetische Imagination

Mit ersterem sind wir in der Lage, gänzlich neue Dinge zu verarbeiten. Viele Künstler bedienen sich dieser Technik, um Neues zu erschaffen.

Demgegenüber steht – und dafür bin ich persönlich sehr dankbar – die syntethische Imagination. Hier werden alte Ideen in neue Kombinationen überführt.

Jetzt rate mal, welche Weltmarke aus der Imagination heraus geboren wurde. Kleiner Tipp: Rund um Weihnachten begeistert dieser Getränkehersteller mit überragenden Werbespots.

Die Rede ist natürlich von Coca-Cola.

Geboren aus einem Kopfweh-Getränk heraus, war es Asa Candler, der das Produkt vor über 140 Jahren von einem Apotheker gekauft und seitdem zur Weltmarke entwickelt hat.

Dass Coca-Cola nicht gegen Kopfweh eingesetzt werden kann, hab ich selbst mehrfach im Cuba Libre Feldtest untersucht.

Und bei der Imagination ist es wie bei vielen anderen Dingen: Sie sind trainierbar!

Schritt 7: Deine Stärken und Schwächen zu kennen erhöht deine Chancen

Es ist super wichtig, dass du lernst, dich selbst besser einzuschätzen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Ich habe lange Zeit mit Prokrastination und Selbstzweifel zu kämpfen gehabt, bis ich dies in der Selbst-Review als große Schwäche identifiziert und seitdem Maßnahmen entwickelt hab, um dagegen vorzugehen.

Das Buch „High Performance Habits“ von Brendon Burchard hat mir hier auch sehr gut als Orientierung geholfen – kann ich wärmstens empfehlen.

Schritt 8: Die Macht der positiven Emotionen

Unser Unterbewusstsein ist so mächtig… Aber es ist auch anfällig für Stimuli, Gefühle und Gedanken. Es speichert so ziemlich alles, was wir je erfahren haben ganz losgelöst davon, ob es positiv oder negativ war.

Daniel Kahnemann geht in seinem Buch „Thinking Fast and Slow“ auf das Thema noch mal näher ein.

Aus diesem Speicher an Informationen heraus ergeben sich Konsequenzen für unser Verhalten. Und weil unsere Gedanken unser Verhalten kontrollieren – wenn auch unbewusst – müssen wir alles dafür tun, dass unserer Gedanken möglichst positiv ausgearbeitet sind. Wir müssen unser Unterbewusstsein regelmäßig füttern.

Also: Finger weg von den Miesepetern in deiner Umgebung. Versuche stattdessen besonders viele positiven Gefühle in deinen Alltag zu integrieren.

Was bei mir geholfen hat?

Ich starte den Tag mit meiner Mediation und eines kleinen Dankbarkeitstrainings. Danach nehme ich meine wunderbare Freundin in den Arm und spüre die Liebe, die zwischen uns ist.

Egal, was an dem Tag kommt: Der Anker an positiven Gefühlen ist bereits gesetzt.

Schritt 9: Erfolgreiche Menschen geben nicht auf. Punkt.

Eine Untersuchung von mehr als 25.000 Menschen, deren Erfolg ausblieb, hat ergeben, dass die fehlende Verbissenheit und Bestimmheit zu Misserfolg geführt hat.

Ebenso scheinen erfolgreiche Menschen viel schneller Entscheidungen zu treffen, hinter denen sie dann auch – erst mal und deutlich länger – stehen.

Ein Hauch von Sturheit ist sicherlich auch nicht verkehrt – Henry Ford kann ein Lied davon erzählen…

Schritt 10: Nur wer durchhält, gewinnt.

Du hast ein brennendes Verlangen und unbändigen Willen, etwas zu erreichen und dann kommt es: Das scheinbar unüberwindbare Hindernis.

Forget it. Nix da. Kein Hindernis ist zu groß!

Der Gründer von KFC wurde mehrere Tausend Male abgewiesen, bevor er Investoren für sein Vorhaben gefunden hat.

Ich denke, dass 99% aller Menschen nach Absage #10 aufgegeben hätten, nicht wahr?

5. Think and Grow rich von Napoleon Hill

Kurzzusammenfassung:

Als eine Art „Ziehsohn von Andrew Carnegie war es Napoleon Hills Aufgabe, die 500 Reichsten seiner Zeit zu interviewen zu deren Erfolgsgeheimnisse. Dabei haben sich 13 Erfolgsprinzipien herausgestellt, die Napoleon Hill in seinem Buch vorstellt.